Samstag, 15. März 2014

12.03. Asunción - Caacupé 65 km
Standortkoordinaten: S.25.38371, W057.14163

Wir wollen auf jeden Fall noch das Frühstück im Hostel zu uns nehmen, denn das ist wirklich lecker. Die Hitze ist auch am morgen nicht wirklich auszuhalten. Wir drängeln uns erstmal durch die Stadt. Es ist gar nicht so schlimm wie ich gedacht habe. Kein Gehupe und wenig Gedrängel auf den Straßen der Hauptstadt. Da sind wir schlimmeres gewohnt. Es ist fast schon entspannt, ähnlich wie eine Fahrt auf unserer Stresemannstraße in Richtung A7. 

18 km müssen wir durch die Stadt, dann sind wir in den Vororten. Der Schweiß läuft nur so. Auch wenn Unsere Strecke nicht durch Gebirge führt, müssen wir trotzdem immer wieder herauf und herunter. 33 Grad im Schatten meldet mein Thermometer. Angenehm ist da noch der Fahrtwind. Bloß nicht stehenbleiben. Ich werde immer langsamer, wieso nur. Mist, mein Hinterrad ist platt. Und das bei der Gluthitze. Aber sind wir nicht eben an einer Tankstelle vorbeigefahren?Nochmal 100 m zurück. Zumindest kann ich im Schatten flicken und Luft gibt es hier auch, perfekt. Das ist mein erster Platten kurz vor 10.000 km. 

Die  Versorgungsmöglichkeiten auf dieser Strecke ist gigantisch. Alle 2 km ein Tante-Emma- Laden mit kalten Getränken und alle 5 km eine Tankstelle. Landschaftlich ist es hier nicht so schön wie wir es gewohnt sind. 

Unsere Navi zeigt uns den Campingplatz Jack Norment kurz hinter dem Ort Caacupé an. Wie ein Campingplatz sieht das Gelände zwar nicht aus, aber mal sehen. Der Wachmann am Eingang meinte, dass könne er nicht entscheiden, ob wir campen dürfen, da müssen wir Viktor anrufen. Viktor gibt mir zu verstehen, dass er keine offizielle Konzession hat und wir das mit dem campen vorher hätten anmelden müssen. Ok denke ich mir, die Bürokratie lässt grüßen. Trotzdem bedanke ich mich und wir fahren wieder in die Stadt, um uns eine Unterkunft zu suchen. Durch Zufall lesen wir ein Schild: Nobbi's Bar und Hotel und das ganz in der Nähe der großen Basilika. Hier bleiben wir. Im hinteren Teil des Grundstückes liegen die Zimmer und der Preis von 100.000 Guaranis (16 €) ist auch gut. Nobbi kommt aus Nürnberg und lebt seit 11 Jahren in Paraguay. Wir wollen uns auf jedenfall noch kurz die Kathedrale „Basílica de la Virgen de los Milagros“ anschauen. Sie ist die größte Kirche und religiöses Zentrum des Landes. Noch in diesem Jahr kommt der Papst zu Besuch heißt es. 



Aus Asunción raus



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