Montag, 24. Februar 2014

18.02. Kreuzung Richtung Pinguine (Chile) -
San Sebastián (Argentinien) 87 km
Standortkoordinaten: S53.29909, W068.45631

Bevor wir Richtung Argentinien aufbrechen, wollen wir noch Königspinguine bestaunen. Dafür müssen wir einen Umweg von  30 km in Kauf nehmen. Wir machen uns also um 8 Uhr auf für 15 km gen Süden. Es läuft wie am Schnürchen und um 9 Uhr sind wir da. Am Schild sehe ich, dass der kleine Parque Pingüino Rey (Königspinguin- Park) leider erst um 11 Uhr öffnet. Aber der Pinguinvater hat Mitleid mit uns und lässt uns nicht Stunden warten. Wir dürfen vor Öffnung rein. Nicht nur Pinguine gibt es zu bestaunen, auch Füchse, die anscheinend gerne die jungen Pinguinbabys zum Frühstück verspeisen wollen. Vor Menschen fürchten sich die Füchse ebenfalls nicht. Einer liegt sogar eingeigelt gerade Mal einen Meter von mir entfernt. 

Auf dem Rückweg zur bekannten Bushaltestelle dürfen wir noch eine seltene Spezies von Fuchs erleben. Für ein Foto bleibt er sogar extra stehen. Der Rückweg ist ziemlich anstrengend, da der Wind einsetzt und wir Richtung Norden Gegenwind verspüren, allerdings nur 15 km, welch ein Trost. An unserer Abzweigung nehmen wir das zweite Frühstück ein und freuen uns wie Schneekönige, denn nun ist der satte Rückenwind spürbar. Wie weit wird er wohl reichen? 10, 20 oder sogar 30 km? Bis zur chilenisch/argentinischen Grenze sind es 44 km und die sind mit genialem Rückenwind behaftet. Wir entscheiden uns sogar weiter bis zum argentinischen San Sebastián zu fahren. Dort gibt es genau eine Übernachtungsmöglichkeit. Das Dorf besteht aus sage und schreibe 4 Häusern (Grenze, Polizei, Tankstelle, Hotel). 

Gegen eine heiße Dusche hätte ich ausnahmsweise heute nichts einzuwenden. Das Zimmer ist aber ziemlich teuer und auf die Frage, ob es eine Möglichkeit zum Zelten gibt, meint das nette Mädel: klar hinter dem Hotel, das wäre gratis. Da muss die warme Dusche noch bis morgen warten, das lassen wir uns nicht entgehen. Die Wasserversorgung sowie die sanitären Anlagen sind gesichert. Dafür essen und trinken wir auch sehr günstig in dem kleinen Hotelrestaurant. Wieder mal Glück gehabt. 








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