Donnerstag, 30. Januar 2014

28.01. El Chaltén

Der Wecker klingelt früh, denn wir wollen eigentlich weiterfahren. Das Wetter in Patagonien ändert sich aber extrem schnell und so werden wir mit blauen Himmel und Sonnenschein geweckt. Es wäre eine Sünde, wenn wir unser Vorhaben von gestern nicht heute in die Tat umsetzen sollten. Also doch den Rucksack packen und nicht die Fahrradtaschen. Es ist schön, dass wir so flexibel sind. Die beiden Französinnen hier im Refugio hatten sich gestern schon wegen des schlechten Wetters Bustickets für heute gekauft und ärgern sich beim Frühstück mächtig über den plötzlichen Wetterumschwung. 

Wir dagegen können zumindest am Vormittag bei bestem Wetter den Cerro Torre und all die anderen Granitspitzen bewundern. Für den Rückweg wählen wir den etwas längeren Weg über die Madre und Hija Lagunen und können dann zum krönenden Abschluss noch den Cerro Torre sehen. Natürlich ist dieser wie fast immer in den Wolken, aber ab und zu reissen diese auf und ermöglichen einen kurzen Blick auf den unter Bergsteigern so gefürchteten Gipfel. 

Nach 28 km und 10 Stunden erreichen wir dann etwas erschöpft unser Refugio. Wandern ist eben doch noch etwas anderes als Fahrradfahren. Aber morgen geht es ja schon wieder auf den Sattel Richtung El Calafate und dem riesigen Perito Moreno Gletscher.

Panorama Lago de los Tres



Ufo-Attacke
Cerro Torre


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