Mittwoch, 29. Januar 2014

17.1. Puerto Bertrand - Cochrane 56 km
Standortkoordinaten: S47.25470,W072.57520

Es war eine gute Entscheidung mit der Pension, denn die Nacht war stürmisch und verregnet. Der morgen sieht gut aus und das erste Mal in einer Pension gibt es ein anständiges Frühstück und das in Chile. Brötchen, Käse, Marmelade,Tee und Kaffee. Nur bei der Uhrzeit des Frühstücks musste ich die ältere Dame ein wenig überreden. Sie war nicht gewillt für uns um 8.00 Uhr Frühstück zu machen. Wir einigen uns auf auf 8.30 Uhr. Um 9.00 Uhr starten wir den Tag. Gott sei Dank ist es trocken. 

Nach 17 km gibt es eine etwas steilere Stelle, die wir aber gut bewältigen, 4 km bergauf. Oben angekommen erzählt uns ein Arbeiter, dass wir nicht weiterfahren können, da gerade Bauarbeiten stattfinden und wir erst um 15.00 Uhr die Straße passieren dürfen. Ich versuche noch den Arbeiter zu überreden, dass wir Fahrradfahrer auch die rechte Fahrbahn nutzen und wir nicht auffallen, aber keine Chance wir dürfen nicht durch. Auf die Frage warum nicht, verstehe ich auch warum. Es werden Sprengarbeiten an der Straße durchgeführt und ich möchte nicht wirklich die Bombenstimmung miterleben. Aber es gäbe eine Ausweichstrecke und der Bauarbeiter zeigt auf den gegenüberliegenden Berghang. Uff da fällt mir nur ein, steil bergauf. Dieser Weg soll bis Cochrane kürzer sein, als die normale Route. 

Also erstmal wieder den erarbeiteten Aufstieg bergab und den Fluss überqueren. Zweites Frühstück ist angesagt. Dann gehen wir den Berg an. Noch wissen wir nicht, wie hoch es wird, vielleicht 500 m, 1000 m oder höher. Wir sehen noch ein Radler-Duo, die sich allerdings genüsslich den Weg per Anhalter mitnehmen lassen. Luschen denken wir, denn die beiden Berliner Jungs sind erst seit 3 Wochen unterwegs. Wir ziehen das durch. Und nach einigen Schiebestrecken erreichen wir nach 10 km den Pass. Nun heißt es bergab auf Flussniveau, Fluss überqueren und dann nochmal zur Straße hinauf. Etwas k.o, erreichen wir Cochrane. Wir sind nicht die einzigen Radler hier. Unsere Schweizer und Franzosen treffen wir wieder und auch bekannte Gesichter von vor 2 Tagen. Großeinkauf ist angesagt, denn die nächsten Tage gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten.





Flussüberquerung


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen