Freitag, 22. November 2013

19.11. Same - Esmeraldas 53 km
Standortkoordinaten: N00.98932, W079.65578

Am liebsten wäre ich noch hier geblieben, aber es hilft nichts. Die Zeit drängt ein wenig. Kurz hinter Same liegt ein Leguan inmitten der Fahrbahn und hat sich totgestellt. Um ein Haar hätte ihn ein Auto Platt gewalzt. Hier kann der doch nicht still liegenbleiben. Simon sucht einen langen Stock und versucht ihn von der Fahrbahn zu schubsen, keine Chance. Er will einfach nicht weg. Wir können ihn aber da nicht seinem Schicksal überlassen. Also mit aller Kraft wird der Stock unter dem Bauch angesetzt und Simon setzt ihn sicher wieder an den Wegesrand. Puh, nochmal gut gegangen. 

Wir wollen die Streckenabschnitte nicht so lang halten, da das Wetter unerträglich schwül ist. Mein Thermometer misst heute wieder über 30 Grad und kein Luftzug. Meine Gangschaltung lässt sich nicht schalten, da ich immer wieder wegrutsche, so schwitzige Hände habe ich. Da muss ich doch wohl oder übel die Fahrradhandschuhe anziehen. 

Übernachtet wird heute in Esmeraldas, und damit in der angeblich gefährlichsten Stadt Ecuadors. Städtebaulich nicht sehr attraktiv, aber der hohe Anteil an Afro-ecuadorianischer Bevölkerung und die Vegetation verleiht ein leicht karibisches Flair. 





Ach ja, die 6000er Marke ist erreicht!

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