Sonntag, 25. August 2013


20.8. Pampacamp

Es heißt wecken um 6.10 Uhr. Wir haben 10 Minuten Zeit, um die Augen auf zu machen. Abmarsch zum Boot und schon geht die Fahrt über den im Dunstnebel gelegenen Yacuma River. Wohin so schnell? Zu einem wunderschönen Ort, von dem aus man den Sonnenaufgang hervorragend anschauen kann. Was wir nicht wissen, wir müssen das Boot verlassen, das gefällt mir gar nicht. Und die Krokodile? Schlangen? Es hilft nichts: raus aus dem Boot und rein in die Pampa zu einer nahegelegenen Lichtung. Herrlicher Ausblick! Um 7.00 Uhr ist das Schauspiel vorbei. Nach dem Frühstück geht die "Safari-Tour" weiter. Wir ziehen Gummistiefel an und die Suche nach Annacondas beginnt. Allerdings schaue ich mir das Schauspiel von außen an, denn einer ist mit dem Gummistiefel stecken geblieben und schwupp läuft der Gummistiefel von oben mit Wasser voll. Das ist mir mit der Kamera zu riskant. Ich umgehe den Tümpel von außen. Nach zwei Stunden finden wir immer noch keine Annacondas. Pünktlich zum Mittagessen sind wir wieder am Camp. Am Nachmittag ist das Fischen von Piranhas angesagt. Gedacht habe ich, es sind die großen im Yacuma River, deshalb stecke ich während der Bootsfahrt die Finger nicht in den Fluss. Es sind aber nur kleine Fische. Den ersten fängt Simon schon nach wenigen Minuten. Nach gefühlten Stunden beisst auch endlich bei mir einer an. Und was gibt es zum Abendessen? Piranhas! Der Geschmack ist ähnlich wie bei einer Dorade, zartes weißes Fleisch. Viel dran ist an den kleinen Fischchen aber nicht.







Piranhas zum Abendessen

1 Kommentar:

  1. Die Piranhas sehen gebraten irgendwie aus wie Heringe aus der Nordsee. Und knusprig ist eben knusprig.
    Habt ihr im Urwald schon Jane getroffen?
    Renate und Erich grüßen

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